Instrumental | Jazz, Pop & Rock | Konzert

Die Nacht des Akkordeons - Konzert 1 zum „Instrument des Jahres 2026“

Fr., 04.09.2026 | 19:30 - 21:30

Kulturkirche St. Stephani Bremen | Stephanikirchhof 8, 28195 Bremen

Die Nacht des Akkordeons – Konzert zum „Instruments des Jahres 2026“

Akkordeonist Thomas Krizsan und Sängerin Claudia Giese laden zur Nacht des Akkordeons ein. Gemeinsam mit dem Tastenkollektiv Bremen treffen sie auf Gäste aus Berlin und Utrecht (NL). An diesem vielschichtigen Abend zeigt sich das Akkordeon in seiner ganzen Vielfalt und wird von namhaften Protagonist*innen vorgestellt: Als Begleitinstrument, Solokünstler*in und Ensemble-Mitglied, in ganz unterschiedlichen Genres, in verschiedenen Bauweisen und Klangfacetten.
Mehr Akkordeon an einem Abend geht nicht!

Eintritt: 18 / 11 Euro – mit Bremen-Pass: 6 Euro. Informationen zum Kartenverkauf und direkter Vorverkaufslink siehe unten

Mit: Cathrin Pfeifer (Berlin) - Worldmusic auf dem Pianoakkordeon

Wouter Kuyper (Utrecht/NL) - keltische Musik mit dem Diatonischen Akkordeon

Ira Shiran (Berlin) - Klezmer & mehr

Tastenkollektiv (Bremen)

Thomas Krizsan (Bremen) – Pianoakkordeon und Klavier

Claudia Giese (Bremen) – Moderation und Erzählung

Informationen zum Vorverkauf: Karten sind erhältlich bei Nordwest-Ticket unter 0421-36 36 36 und 0441-99 88 77 66, bei allen angeschlossene Verkaufsstellen und im Netz unter www.nordwest-ticket.de. Außerdem im Evangelischen Informationszentrum "Kapitel 8" (Domsheide), bei den Buchhandlungen Georg Büchner und Humboldt sowie in der Musikdirektion der Kulturkirche St. Stephani Bremen, telefonisch unter 0421-30 22 42. Und natürlich an der Abendkasse

Direkter link zum Vorverkauf: https://www.ticketmaster.de/event/1438062198?language=de-de&camefrom=de_nordwest_shop_hp&brand=de_nwt&subchannel_id=10084

Miss Hope goes fishing & Tastenkollektiv

Claudia Giese und Thomas Krizsan von Miss Hope goes fishing und das Tastenkollektiv gestalten das Eröffnungsset bei der Nacht des Akkordeons. In einer Klang-Text-Reise erzählen sie über die Entstehung des Akkordeons 1829 in Wien durch Cyrill Demian. Das Tastenkollektiv breitet den Klang des Akkordeons in allen Facetten aus und begleitet Miss Hope goes fishing an diesem Abend bei ausgesuchten Stücken. Die Musik von Miss Hope goes fishing ist freigeistig und mit weitem Horizont - es ist Jazz und Chanson, es ist Poesie, mal orchestral, mal kammermusikalisch und zeitlos ... In der kurzen Bandgeschichte hat Miss Hope goes fishing bereits auf vielen nationalen und internationalen Bühnen und an besonderen Orten gespielt. Beispielsweise in Madrid, Barcelona und Valencia auf Einladung der Fundación Goethe; in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Zürich; auf den Inseln und in Grenzach; bei der Flensburger Hofkultur, dem Naturklänge-Festival, dem Oldenburger Kultursommer, Sommer-Sumarum und anderen Festivals und im Konzerthaus Glocke in Bremen. Claudia Giese - Gesang, Perkussion, Piano Thomas Krizsan - Akkordeon, Piano

Tastenkollektiv: Meike Lehmann, Peter Lamprecht, Katharina Schermeier, Ineke Indorf, Thomas Krizsan

 

Cathrin Pfeifer - magic world of accordeon: Cathrin Pfeifer hat einen ganz eigenen sound entwickelt, der selbst die hartnäckigsten Akkordeonskeptiker zu ihren Fans macht. Eine akustische Reise durch verschiedene, zu einer völlig eigenständigen Musik verschmolzene, Stilrichtungen. Sie verbindet in ihrem modernen Akkordeonspiel komplexe Rhythmen mit jazzigen Arrangements, Improvisationen mit überraschendem Livesampling. Durch den Umgang mit moderner Musikelektronik entsteht vor den Augen des Publikums ein Live-Mix, der sich aus einem einzigen Instrument heraus zu einem raumerfüllenden Klangerlebnis entwickelt… ein energetischer Sog, der sich durch poetische Dichte und Tiefe auszeichnet. Hämmernde Akkorde, kombiniert mit federleicht gespielten Melodien erzählen Geschichten. Lyrische Momente wechseln sich ab mit spannungsgeladenen Tonfolgen und fügen sich zu einzigartigen Klangbildern zusammen. Dabei schenkt CP dem Accordeon neuen Atem fernab von Klischees. Das Akkordeon auf verschiedene Weise bearbeitet. Es wird getrommelt, geklopft, geklatscht, geschnalzt, gesungen. Die Titel ihrer Stücke verraten in charmant dargebotener Moderation den kreativen und oft humorvollen Umgang mit den großen Themen des Lebens. Die Kosmopolitin Cathrin Pfeifer verknüpft in ihren Eigenkompositionen mit ihrem virtuosen Spiel und ihrer  musikalischen Offenheit scheinbar mühelos die verschiedensten Traditionen ihres Instrumentes zu einer ganz eigenen Fusion, in den ihr klassisches Akkordeonstudium und die zahlreichen Reisen und Tourneen auf 4 Kontinenten ebenso einfloß wie die Arbeit in den verschiedensten Genres und mit den unterschiedlichsten Musikern aus diversen Kulturkreisen. Sie spielt Konzerte von Brasilien bis Hong Kong, Mosambik bis Sibirien, teils mit örtlichen Musikern, schreibt Filmmusiken, hat 9 CDs veröffentlicht:

Duo „Panico na Panificadora“ (1995), Trio „Solo Para O Sol“ (1998), Solo „lonely tramp“ (2002), Band „Waiting for Valentin“ (2005), Solo „Tough & Tender“ (2008 - nominiert zum Deutschen Schallplattenpreis), Band “Pousse Blues Waltz” (2012 - nominiert zum Deutschen Schallplattenpreis), TREZOULÉ „Something Happened“ (2018), Solo “Quantuum Mobilé“ (2022), Solo „Upside down“ (2026).

In den verschiedensten Genres war Cathrin Pfeifer auf ihrem bisherigen musikalischen Weg seit ihrem klassischen Akkordeonstudium unterwegs: von Weltmusik bis Avantgarde, von Rock bis improvisierte Musik, Tanz-/Theater-, Zirkusmusiken, Hörspiele,  Stummfilmbegleitung. Seit 1987 als freischaffende Musikerin tätig, hatte sie Engagements an verschiedenen Theaterhäusern wie Friedrichstadtpalast Berlin, Theater des Westens, Deutsches Theater, Berliner Ensemble, Theater Konstanz, Theater Zittau, Theater Potsdam und Mecklenburg Vorpommern. Sie schrieb Filmmusiken wie für den prämierten Film „Nachtgestalten“ von Andreas Dresen. Sie war international mit dem amerikanischen Jazzsaxophonisten Steve Lacy unterwegs. Die bekannte ostdeutsche Rockband KEIMZEIT holte sie als Tournee-Gast. Sie war über viele Jahre unterwegs mit der sizilianischen Sängerin Etta Scollo. Bei einer Ausgabe von Repkes „Club der toten Dichter“ mit Katharina Franck und Fontane-Vertonungen war sie dabei. Sie begleitete den Schauspieler und Sänger Vladimir Korneev in seinem Kurt Weill-und Edith Piaf-Programm. Über die Jahre spielte sie in verschiedenen Weltmusik-Bands und machte so Erfahrungen mit brasilianischer, argentinischer, französischer, griechischer, nubischer, italienischer Musik. Seit 1994 hat sie ihre eigene Band, und seit 2017 die Formation TREZOULÉ, in der hauptsächlich ihre eigenen Kompositionen gespielt werden. Sie gewann verschiedene Preise und wirkte auf diversen Plattenproduktionen mit. Solokonzertreisen führten die Kosmopolitin bisher nach Brasilien, Argentinien, New York, Frankreich, Italien, Marocco, Großbritannien, Österreich, Polen, Finnland, Benin, Togo, Mosambik, Hong Kong, China, Russland und Madagascar.

 

Ira Shiran - Akkordeon: Ira Shiran is im Süden Israels geboren. Seit seinem achten Lebensjahr spielt er das Akkordeon. Mit 16 Jahren zog er nach Jerusalem, um die High School an der IASA - die Israelischen Akademie für Kunst und Wissenschaft – zu besuchen, wo er im Jahr 2002 ein umfassendes Musikstudium mit Auszeichnung absolvierte. Im Jahr 2008 begann er sein Studium in der Rubin Akademie für Tanz und Musik in Jerusalem, das er im Jahr 2012 abschloss. In Israel spielte er in den darauf folgenden Jahren als Solist verschiedenen Ensembles und Orchestern und wurde für zahlreiche Theaterproduktionen am HaBima Nationaltheater und am Yiddishspil Theater. Im Oktober 2016 zog Shiran nach Berlin, um dort seinen musikalischen Horizont zu erweitern. Dort ist er in verschiedenen musikalischen Richtungen aktiv – als Leiter der Balkan-Band Ajvar und des sephardischen Ensembles Davagariko, als Akkordeonist in Projekten von Klezmer bis hin zu italienischer Volksmusik sowie als Theaterkomponist. https://akkordeon.online/ira-shiran/

 

Wouter Kuyper – Diatonisches Akkordeon - Wouter Kuyper (*1978) kommt aus Utrecht in den Niederlanden und spielt seit seinem 15. Lebensjahr diatonisches Akkordeon. Seine Eltern nahmen ihn mit zu allen möglichen Folkfestivals und von diesem Moment an war er Feuer und Flamme. Er hat nie aufgehört zu spielen und ist seitdem in vielen Bands aufgetreten und durch Europa getourt. Am liebsten spielt er für Tänzer. An diesem Abend bei der Nacht des Akkordeons wird er Solo auftreten und hauptsächlich eigene Kompositionen spielen, die perfekt in den Stil und die Ausdrucksweise der westeuropäischen traditionellen Musik passen, die heute oft als „Balfolk“ bezeichnet wird. „Ich bin musikalisch in Gooik geboren“ Als er 10 Jahre alt war, nahmen seine Eltern Wouter zum ersten Mal mit nach Gooik (Belgien). Dort lernte er die Volksmusik kennen und entwickelte eine Leidenschaft, die bis heute anhält. Wouter tanzt seit seinem ersten Besuch in Gooik Bal Folk und begann mit elf Jahren Dudelsack zu spielen. Mit fünfzehn kam die Ziehharmonika hinzu. Ab seinem siebzehnten Lebensjahr spielte er in seiner ersten Band. Regelmäßige Besuche anderer Festivals und Workshops (Saint Chartier, Schier, TeeU usw.) hielten die Begeisterung am Leben. Er macht keinen Hehl daraus, warum er sich von alter flämischer, französischer und niederländischer Tanzmusik inspirieren ließ: „Ich liebe Bälle, ich liebe das Tanzen, ich liebe Festivals wie in Saint Chartier und Gooik. Die Entscheidung für ein Ballrepertoire ist da schnell getroffen.“ Nach seiner Ausbildung in einem völlig anderen Fachgebiet (Biogeologie, Kommunikations- und Bildungswissenschaften) widmet er sich nun ganz der Musik. Heute unterrichtet er und spielt in verschiedenen Bands und Musikgruppen. Außerdem organisierte er regelmäßig Bälle in Utrecht, bei denen neben Lirio immer auch andere in- und ausländische Bands auf der Bühne stehen. https://www.wouterkuyper.nl

Wouter Kuyper

Veranstaltungsort

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Kulturkirche St. Stephani Bremen

Tim Günther - Musikdirektion

Stephanikirchhof 8
28195 Bremen

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Veranstalter

Kulturkirche St. Stephani Bremen

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