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SUMMARY:Der andere Advent - Musik von Benjamin Britten
DESCRIPTION:Der andere Advent - Musik von Benjamin Britten - Musik für So
 list*innen, Chor, Orchester und Publikum„St Nicolas“ op. 42 für Soli,
  Chor und Orchester, “Simple Symphony” op. 4 für Streichorchester, 
 “A Ceremony of Carols” op. 28 für Soli, gemischten Chor und HarfeMarg
 aret Hunter – Sopran;  Anna-Maria Torkel – Alt; Clemens C. Löschman
 n – Tenor; Louise Şen – Harfe; Catarina Kim und Fred Syman – Klavi
 er; Paulina Kilarska – Orgel; Bremer Kantorei St. Stephani; Kammer Si
 nfonie Bremen; Dirigent: Tim GüntherEintritt: 26.- / 14,- EURO – mit B
 remen-Pass: 8 Euro - Informationen zum Kartenverkauf und direkter Vorverk
 aufslink siehe unten Benjamin Britten (1913-1976) war einer der bedeutend
 sten Komponisten, Pianisten und Dirigenten der Neuzeit. Er war ein zutiefs
 t politischer Mensch, gleichzeitig „typisch britisch“, ein Weltbürger
  und ein Protagonist der Bewegung für Antikolonialismus, Demokratie und F
 rieden. Als erklärter Pazifist und Antifaschist verließ er Ende der 1930
 er Jahre Europa. Später kehrte er zurück. Stets stellte er sich und sein
 e Arbeit in den Dienst übergeordneter humanistischer und bildungspolitisc
 her Ziele.Brittens Musik musste einen inhaltlichen Sinn haben und gleichze
 itig „machbar“ sein, vieles schrieb er für Schulchöre und -orchester
 , also Laien-Musizierende, mit denen er dann selbst probte und die Auffüh
 rungen leitete.So auch „St. Niclas“, ein Werk, das Britten selbst als 
 Kantate bezeichnet, das aber eher die Kennzeichen eines Oratoriums hat, de
 ssen Ausmaßen es auch ähnlicher ist. Der heilige Nikolaus ist der Schutz
 patron der Kinder, der Seeleute und der Reisenden. Das Werk, 1948 geschrie
 ben und uraufgeführt, passte sowohl mit der Thematik der Nächstenliebe u
 nd Hilfsbereitschaft als auch in seinem Bezug auf Seereisen und Wanderunge
 n mit all ihren Gefahren und Unwägbarkeiten in die damalige Zeit, die gep
 rägt war von Kriegsschäden und -versehrten, Fluchtbewegungen und Gefange
 nschaft, Heimatsuche und -verlust, insgesamt dem starken Wechsel von „Al
 t“, eventuell vergangen oder verschüttet, und „Neu“, also Aufbruch,
  Angst, Hoffnung und Zuversicht. In diesem Duktus passt es (leider) genau 
 in unsere Zeit, die von weltweiten Erschütterungen geprägt ist. Eine Be
 sonderheit dieses Werkes ist, das „das Volk“, also das Publikum, die G
 emeinde, an verschiedenen Stellen die Möglichkeit hat, in die Musik einzu
 stimmen, also beteiligt ist und aktiv wird.In „A Ceremony Of Carols” v
 on 1942/43 zeigen sich Brittens Neigung zur Einfachheit (ohne jemals ins P
 rimitive oder nur Modische zu verfallen), seine Zuverlässigkeit (er hatte
  es versäumt, einer Harfenistin ein Konzert zu schreiben, um das er gebet
 en worden war, dafür überreichte er ihr später die „Carols“) und gl
 eichzeitig sein Sinn für ausgefallene Besetzungen. In der Kombination fü
 r Soli, (zunächst) gleiche Chorstimmen und Harfe fand er eine Mischung, d
 ie zum einen sehr selten war, zum anderen durch die Gegenüberstellung und
  Kombination ganz verschiedener Größen der musikalisch agierenden Rollen
  eine breite Palette von Klängen ermöglichte.Die „Simple Symphony“ (
 die “einfache Sinfonie“) ist das älteste Werk des Programms, es stamm
 t aus dem Jahr 1934. Die Musik aller vier Sätze beruht auf jeweils zwei M
 elodien, die Benjamin Britten seit seiner Kindheit wichtig und vertraut wa
 ren.Alle diese Werke wurden von Laien, insbesondere Schüler*innen, uraufg
 eführt, alle Uraufführungen von Benjamin Britten selbst dirigiert. Neben
  der Qualität und der Tatsache, dass die Musik bei aller Modernität imme
 r gut hörbar ist und als „schön“ empfunden wird, gibt es immer auch 
 eine pädagogische Ebene, die einem inklusiven Ansatz folgt.Informationen 
 zum Vorverkauf: Karten sind erhältlich bei Nordwest-Ticket unter 0421-36 
 36 36 und 0441-99 88 77 66, bei allen angeschlossene Verkaufsstellen und i
 m Netz unter www.nordwest-ticket.de. Außerdem im Evangelischen Informatio
 nszentrum "Kapitel 8" (Domsheide), bei den Buchhandlungen Georg Büchner u
 nd Humboldt sowie in der Musikdirektion der Kulturkirche St. Stephani Brem
 en, telefonisch unter 0421-30 22 42. Und natürlich an der AbendkasseDirek
 ter link zum Vorverkauf: https://www.ticketmaster.de/event/1183362751?lan
 guage=de-de&camefrom=de_nordwest_shop_hp&brand=de_nwt&subchannel_id=10084
LOCATION:Kulturkirche St. Stephani Bremen Stephanikirchhof 8 28195 Bremen
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