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"Der Tod und das Mädchen" von Ariel Dorfman (24. & 25.1.)

 

Ein Psychoduell um politisch motivierte Folter


Während der noch bis zum 27. Februar in der Kulturkirche St. Stephani gezeigten Kunstausstellung "Unantastbar - 60 Jahre Menschenrechts-Charta" wird am Samstag und Sonntag, d. 24. und 25 Januar jeweils um 19.30 Uhr ein Theaterstück gespielt, das einen politisch motivierten Verstoß gegen die Menschenrechte zum Gegenstand hat: Das 1991 erschienene Drei-Personen-Stück "Der Tod und das Mädchen" des Argentiniers Ariel Dorfman bringt im Chile nach Pinochet eine ehemalige Oppositionelle auf die Bühne, die in einer Zufallsbekanntschaft ihres Mannes ihren ehemaligen Peiniger zu erkennen glaubt. In der direkten Konfrontation von vermeintlichem Täter und Opfer läuft ein Psychoduell ab, in dem bis zuletzt unklar bleibt, ob es sich wirklich um den Peiniger von einst handelt oder ob sich das ehemalige Opfer irrt. Unter der Regie von Ralf Knapp spielen in einer Produktion des Chinelo-Theaters Maria von Bismarck, Pago Balke und Abiud Chinelo. Eintritt 15 Euro/7 Euro.

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